Dienstag, 11. Dezember 2012

FSA-Ultimatum zu Anhar Kotschnewa

Noch ein Dokument aus Syrien. Das ist ein Ultimatum der terroristischen „Freien Syrischen Armee“. Zu Beginn liest man ein Zitat aus dem Koran, danach folgt die Mitteilung, dass das von den Rebellenbanden gestellte Ultimatum am 13. Dezember 2012 ausläuft. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt das Lösegeld für die „ukrainische Spionin“ (gemeint ist Anhar Kotschnewa) nicht gezahlt wird, soll sie hingerichtet werden. Unterschrieben ist der Text von den FSA-Kommandeuren Abu Dschandal und Farid Abu Hussein.

Die Verwandten von Anhar gaben vor ein paar Tagen an, dass sich die Lösegeldforderung auf 50 Millionen US-Dollar beläuft, bis heute gibt es an dieser Forderung keine Änderung. Eine Summe, die astronomisch ist und damit von vornherein eine unmögliche Bedingung darstellt. Zum Vergleich: die Lösegeldforderung für den vor ein paar Jahren von somalischen Piraten gekaperten ukrainischen Frachter „Faina“ (der u.a. eine Ladung Panzer nach Mombasa beförderte) belief sich zu Beginn auf 35 Millionen US-Dollar.

Ein Axiom: die russische Regierung zahlt nicht. Nie. Um keine Präzedenzfälle zu schaffen. Die „MV Faina“ wurde z.B. auch durch die Reederei freigekauft, nicht etwa durch den Staat. Wie es die Ukrainer damit halten, ist nicht bekannt.

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